BEAUTY REVIEWS SKINCARE

The Ordinary Skincare // Review

1. November 2017

Endlich, endlich, endlich liebe Leute - Es ist vollbracht! Es hat mich gefühlt eine Ewigkeit gekostet, diesen Beitrag zu verfassen, aber nun ist es soweit und ihr könnt zu allen 15 Produkten, die ich von der Marke "The Ordinary" getestet habe (+ 1 von Hylamide) meine Erfahrungen und Empfehlungen nachlesen.

Vorweg ein paar Eckdaten:

  • The Ordinary gehört als eine von aktuell 12 (4 coming soon) Marken zum kanadischen Unternehmen und Markendach DECIEM
  • "Das Ziel von The Ordinary ist es, mit Integrität zu kommunizieren und effektiv, vertraute Technologien zu angemessenen Preisen auf den Markt zu bringen." -Quelle, theordinary.com/about
  • "DECIEM testet seine Produkte nicht an Tieren und fordern auch nicht andere auf, dies zu tun. Aus diesem Grund werden keine unserer Marken in China verkauft, da der dortige Verkauf Tierversuche durch die Registrierung voraussetzt" -Quelle, theordinary.com/about
  • Der Hype um die Marke entstand durch die sehr günstigen Preise in Kombination mit bekannten Wirkstoffen in reizarmen Formulierungen
  • Ein Produkt konzentriert sich fast ausschließlich auf einen Wirkstoff. Sie sind darauf ausgelegt, mit anderen Produkten der Marke kombiniert zu werden (hier ein Leitfaden zur Anwendung)
  • Die Produkte von The Ordinary habe ich direkt über DECIEM's Homepage bezogen, der Versand war jedes Mal sehr schnell (maximal 4 Werktage), keine Versandkosten oder Einfuhrsteuer und der Kundenservice war, als mir ein Produkt zu einer Bestellung fehlte, wahnsinnig freundlich, schnell und zuvorkommend!
  • Andere Bezugsquellen sind zum Beispiel: Asos, Beautylish, Beautybay, feelunique

Kurz zu mir und meiner Haut:

  • Ich habe mittlerweile eine recht normale Haut, allerdings ist sie bei zu wenig oder falscher Pflege eher trocken
  • Tagsüber werde ich auf Stirn und Nase leicht ölig
  • Leider habe ich seit dem ich einmal die Pille für einen längeren Zeitraum abgesetzt habe, mit hormoneller Akne zu kämpfen (Unterlagerungen, die immer mal wieder herumwandern und nie ganz weggehen, teilweise zystische Akne)

Disclaimer: Nur weil ein Produkt für mich und meine Haut nicht funktioniert, muss es das nicht auch für euch bedeuten und vice versa. Jede Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse und Empfindlichkeiten. Solltet ihr Probleme mit eurer Haut haben, eventuelle Hautkrankheiten, dann geht damit bitte zum Arzt und verlasst euch nicht auf das Internet.

UND VERGESST EUREN SONNENSCHUTZ NICHT!

Soo, da dieser Beitrag so wahnsinnig lang ist, habe ich für euch Sprungmarken eingebaut. Ihr könnt also einfach auf die Links der Produkte unten klicken und ohne viel zu scrollen, zu dem Produkt eures Interesse springen 🙂


 

100% Organic Cold-Pressed Rose Hip Seed Oil

Preis: 9,80€ für 30ml

Inhaltsstoffe: 100%ig reines Hagebuttenkernöl, kaltgepresst und biologischen Ursprungs

Anwendung: Morgens und/oder abends nach wasserbasierten Produkten auftragen

Eigene Erfahrungen: Hagebuttenkernöl ist schon seit einer Ewigkeit in meiner Routine vertreten und das von The Ordinary wird definitiv mein zukünftiges Go-to-Produkt sein. Jeder Hauttyp kann von diesem Öl profitieren, Alpha-Linolensäure lindert Entzündungen und fördert die Regeneration der Haut (frische Narben verblassen zum Beispiel schneller), Linolsäure hat einen positiven Einfluss auf die Hautbarriere (mehr Info's in diesem Beitrag auf oilionatura.de). Es zieht gut ein, pimpt jede Feuchtigkeitscreme auf und ist wahnsinnig verträglich. Ich kann wirklich jedem empfehlen dieses, aber auch andere Öle, in seine Hautpflegeroutine aufzunehmen, es lohnt sich!

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100% Cold-Pressed Virgin Marula Oil

Preis: 9,90€ für 30ml

Inhaltsstoffe: 100%ig reines Marulaöl, kaltgepresst

Anwendung: Morgens und/oder abends wenige Tropfen nach wasserbasierten Produkten auftragen

Eigene Erfahrungen: Marulaöl hat seine Bekanntheit meiner Meinung nach zu großen Teilen der Marke Drunk Elephant zu verdanken, dessen Founderin auf dieses Öl schwört, es für sage und schreibe 72$ verkauft und es noch dazu in fast allen Produkten verwendet. Ich liebe Drunk Elephant, konnte mich aber noch nie so richtig mit den Preisen anfreunden, weshalb ich umso glücklicher war, als ich das Marulaöl von The Ordinary entdeckte. Marulaöl ist leichter als zum Beispiel mein Liebling, das Hagebuttenkernöl. Es zieht etwas schneller ein, riecht sehr neutral, soll den hauteigenen Hydrolipid-Mantel (Schutzmantel gegen Umwelteinflüsse und Feuchtigkeitsverlust, hier mehr Infos) stärken und hilft so, den transepidermalen Wasserverlust der Haut zu verringern. Ich habe es als sehr angenehmes Öl empfunden, das meine Haut sehr schön weich und geschmeidig gemacht hat und auch meinen Haaren tat das Öl sehr gut! Sonst benutze ich sehr gerne Arganöl, welches aber wahnsinnig schnell fettig aussieht, dagegen war das Marulaöl federleicht und nicht beschwerend. Es ist also alles in allem ein schönes Öl, aber dass es Wunder bewirkt, konnte ich nicht feststellen.

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Glycolic Acid 7% Toning Solution

Preis: 8,70€ für 240ml

pH-Wert: 3,5-3,7

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Glycolic Acid, Rosa damascena flower water, Centaurea cyanus flower water, Aloe Barbadensis Leaf Water, Propanediol, Glycerin, Triethanolamine, Aminomethyl Propanol, Panax Ginseng Root Extract, Tasmannia Lanceolata Fruit/Leaf Extract, Aspartic Acid, Alanine, Glycine, Serine, Valine, Isoleucine, Proline, Threonine, Histidine, Phenylalanine, Glutamic Acid, Arginine, PCA, Sodium PCA, Sodium Lactate, Fructose, Glucose, Sucrose, Urea, Hexyl Nicotinate, Dextrin, Citric Acid, Polysorbate 20, Gellan Gum, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Sodium Chloride, Hexylene Glycol, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, 1,2-Hexanediol, Caprylyl Glycol.

Nicht enthalten: Alkohol, Öle, Silikone

Anwendung: Morgens und/oder abends nach der Gesichtsreinigung ein Wattepad mit dem AHA-Toner tränken und über das Gesicht streichen. Kurz warten und dann mit der Pflegeroutine fortfahren. Bei Verwendung von chemischen Peelings unbedingt einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (>30) verwenden!

Textur/Konsistenz: wässrig, flüssig, ganz leicht gelig/glibschig

Was ist Glycolic Acid überhaupt? Der Großteil der Hautpflege-Junkies/Blogger/YouTuber/Influencer schwört (nach Retinol) auf diesen "Anti-Aging"-Wirkstoff: Glycolic Acid, zu Deutsch Glykolsäure. Bei Glykolsäure handelt es sich um eine (von mehreren) Alpha-Hydroxy-Säuren (AHA), auch als Fruchtsäuren bekannt, welche als chemische Peelings für die Haut eingesetzt werden. Die Glykolsäure ist die effektivste Fruchtsäure, da sie die kleinste Molekülgröße hat und so leichter in die Haut gelangt. Grob erklärt bewirken chemische Peelings, dass die toten Hautschüppchen, die zum einen die Haut fahl aussehen lassen und zum anderen auch die Aufnahmefähigkeit anderer Pflegeprodukte beeinträchtigen können, abgelöst werden. Die Kollagenproduktion wird angeregt und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöht, da Glykolsäure Wasser bindet.

Hier erfährst du mehr zu chemischen Peelings, AHA und BHA, ihre Vorteile und worauf du unbedingt achten solltest!

Eigene Erfahrungen: Da ich schon seit längerer Zeit Glykolsäure als chemisches Peeling benutze (5%, 8% und 10%, alle von Paula's Choice) und durchaus ziemlich tolle Ergebnisse erzielt habe (strahlende, frische und verfeinerte Haut), war ich sehr gespannt auf die günstigeren Alternativen von The Ordinary. Die Toning Solution ist mit 7% Glykolsäure schon ein bisschen stärker formuliert (für Anfänger würde ich 5% oder weniger empfehlen), eignet sich für mich aber auf jeden Fall für die tägliche Anwendung und ist sogar mit ganz netten feuchtigkeitsspendenden und antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen ausgestattet. Ich benutze es direkt nach dem Reinigen der Haut mit einem Wattepad (durch den günstigen Preis fällt mir das deutlich leichter als sonst ;-)), es bitzelt ein bisschen (das hat Glykolsäure so an sich), geht aber sehr schnell wieder weg, zieht schnell ein und hinterlässt auf meiner Haut keinerlei Reizungen oder Rötungen. Einzig nervig finde ich das Rosenwasser (Rosa damascena flower water), welches einem Duftstoff gleichkommt und somit Irritationspotential birgt, also aufgepasst Duftstoff-Allergiker und Sensibelchen! Wenn ich einen Acid-Toner finde, der keine Duftstoffe/Alkohol enthält und kein Vermögen kostet, werde ich mir die Toning Solution von The Ordinary wohl nicht nachkaufen, aber ansonsten ist sie zum Testen und für den Preis echt unschlagbar!

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Lactic Acid 10% + HA 2%

Preis: 6,79€ für 30ml

pH-Wert: 3,6-3,8

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Lactic Acid, Glycerin, Pentylene Glycol, Potassium Citrate, Arginine, Triethanolamine, Sodium Hyaluronate Crosspolymer, Tasmannia Lanceolata Fruit/leaf Extract, Acacia Senegal Gum, Xanthan Gum, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, PPG-26-Buteth-26, Ethyl 2,2-Dimethylhydrocinnamal, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Ethylhexylglycerin, 1,2-Hexanediol, Caprylyl Glycol

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone, Nüsse

Anwendung: Vorwiegend abends nach der Reinigung und dem Toner, vor Öl-basierten Produkten und der versiegelnden Pflege, bei Gebrauch von chemischen Peelings unbedingt tagsüber einen Sonnenschutz (>30) auftragen!

Textur/Konsistenz: Gel, klebrig

Eigene Erfahrungen: Milchsäure ist die kleine Schwester der Glykolsäure und somit ein sanfteres AHA-Peeling. Das ist besonders geeignet für diejenigen, bei denen Glykolsäure zu Reizungen führt, für "Peelinganfänger" und für Menschen mit etwas sensiblerer Haut. Ich persönlich komme sehr gut auch mit hochprozentigen Glykolsäurepeelings zurecht und konnte daher bei diesem, obwohl recht hoch dosiert (es gibt auch eine noch mildere Variante 5% Lactic Acid), Milchsäureprodukt leider keinen sichtbaren (positiven/negativen) Effekt bemerken. Die Textur ist gelartig und klebrig und riecht etwas unschönen nach Essig, was auch über einen längerern Zeitraum zu riechen ist. Das empfinde ich persönlich aber eigentlich nie als negativ, denn duftstofffreie Kosmetik ist doch immer noch die beste Variante! Kurz: Für mich eher kein Nachkaufprodukt, für Neulinge in Sachen chemische Peelings sicher eine preiswerte Option, die man sich mal anschauen kann!

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AHA 30% + BHA 2% Peeling Solution

Preis: 7,20€ für 30ml

pH-Wert: 3,5-3,7

Inhaltsstoffe: Glycolic Acid, Aqua (Water), Aloe Barbadensis Leaf Water, Sodium Hydroxide, Daucus Carota Sativa Extract, Propanediol, Cocamidopropyl Dimethylamine, Salicylic Acid, Potassium Citrate, Lactic Acid, Tartaric Acid, Citric Acid, Panthenol, Sodium Hyaluronate Crosspolymer, Tasmannia Lanceolata Fruit/Leaf Extract, Glycerin, Pentylene Glycol, Xanthan gum, Polysorbate 20, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Ethylhexylglycerin, 1,2-Hexanediol, Caprylyl Glycol

Nicht enthalten: Alkohol, Öle, Silikone

Anwendung: Vorwiegend abends, maximal 10 Minuten einwirken lassen und dann abwaschen, nicht kombinieren mit anderen chemischen Peelings. Bei Gebrauch von chemischen Peelings unbedingt tagsüber einen Sonnenschutz (>30 LSF) verwenden!

Textur/Konsistenz: nicht richtig Gel, nicht flüssig, eher schmierig, einfach aufzutragen trotz leichtem Kleckern

Eigene Erfahrungen: Ihr könnt euch nicht vorstellen, was der Launch dieses Produktes in mir ausgelöst hat. Eine gefühlte Ewigkeit schmachtete ich zu dem Zeitpunkt schon das Babyfacial AHA Peeling von Drunk Elephant an, konnte mich aber nicht dazu durchringen, den hohen Preis zu bezahlen und dann kommt The Ordinary mit im Prinzip dem gleichen geilen Scheiß um die Ecke und stillt damit mein tiefstes innerliches Verlangen nach Hochprozentigem und das für nur einen Bruchteil des Preises vom Babyfacial! Ich war völlig aus dem Häuschen und konnte es kaum fassen! Und tja, was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht, nein eher im Gegenteil, Babyfacial WHO? Die Maske ist wirklich toll und der Preis einfach unschlagbar. Sie lässt meine Haut nach der Anwendung strahlen, macht sie schön zart und grad wenn ich chemische Peelings mal eine längere Zeit vernachlässigt habe, gibt diese Maske einen richtig schönen Peeling Kick. Leute, das Zeug ist aber wirklich nicht ohne! Ich möchte euch alle hiermit dafür sensibilisieren, dass es sich um starke 30% Alpha-Hydroxy-Säuren handelt und dass die Anwendung nicht zu unterschätzen ist. Die Maske kribbelt beim und nach dem Auftrag schon deutlich und ist aufgrund der hohen Konzentration wirklich nicht für Anfänger geeignet. Lasst sie anfangs am besten nur kurz (je nach Ermessen 3-5 Minuten) auf der Haut und wartet ab, wie eure Haut reagiert. Bei mir war alles tutti, auch wenn ich mal getrödelt habe beim Abwaschen und es 15-20 Minuten waren, die sie drauf blieb, keine Rötungen oder Ähnliches, nur Babypopo-Haut. ABER Vorsicht, wirklich. Und trotzdem, ich liebe diese Maske und werde sie sicher auf ewig nachkaufen. Hier erfährst du mehr über chemische Peelings, AHA und BHA, die Vorteile und worauf du unbedingt achten solltest!

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Hyaluronic Acid 2% + B5

Preis: 6,80€ für 30ml

pH-Wert: 6,5-7,5

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Sodium Hyaluronate, Sodium Hyaluronate Crosspolymer, Panthenol, Ahnfeltia Concinna Extract, Glycerin, Pentylene Glycol, Propanediol, Polyacrylate Crosspolymer-6, PPG-26-Buteth-26, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Citric Acid, Ethoxydiglycol, Caprylyl Glycol, Hexylene Glycol, Ethylhexylglycerin, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung: Wenige Tropfen aus der Pipette entnehmen, morgens- und/oder abends nach der Reinigung und vor okklusiven Pflegeprodukten (Öle/Creme's) auftragen

Textur/Konsistenz: Gel

Eigene Erfahrungen: Hyaluronsäure ist den Meisten als Inhaltsstoff in Hautpflege- und Kosmetikprodukten sicherlich ein Begriff und wird sehr oft als DER Inhaltsstoff für eine gut durchfeuchtete Haut verstanden. Mit ihr kann man nichts falsch machen, sie ist unkompliziert, in unserem Körper schon vorhanden und somit wahnsinnig gut tolerierbar. Hyaluronsäure ist ein sogenanntes Feuchthaltemittel (Humectant) und kann das bis zu 1000-fache ihres eigenen Gewichtes an Wasser binden. Sie wirkt im Prinzip wie ein Wassermagnet und zieht aus ihrer Umgebung das Wasser in die Haut und sorgt so für einen hohen Feuchtigkeitsgehalt in der Haut. Durch diese Eigenschaft sorgt sie durch den topischen Auftrag von Produkten mit niedrig- und hochmolekularer HA für eine äußerlich optisch plumpere und glattere Haut, sowie für einen höheren Feuchtigkeitsgehalt IN der Haut. Beachten sollte man jedoch, dass ihre Eigenschaft auch zum Problem werden kann: In sehr trockenen Gebieten, mit niedriger Luftfeuchtigkeit, kann es passieren, dass die Hyaluronsäure Wasser AUS der Haut an die Oberfläche, statt aus der Umgebung IN die Haut zieht, womit sie genau das Gegenteil bewirkt, nämlich Dehydrierung. Dem Wasserverlust sollte man dann mit sehr okklusiven Produkten entgegenwirken. Ein wahnsinnig toller, informativer und top recherchierter Beitrag zur Hyaluronsäure, den ich unter anderem genutzt habe, um mein Wissen etwas aufzubessern, ist von Pia von dem Blog Skincare Inspirations. Der ganze Blog ist absolut lesenswert und für mich wahrlich ein Schatz im Hautpflege- und Inci-Dschungel!

Ich persönlich benutze Hyaluronsäure sehr gerne täglich und mixe das etwas klebrige, gelartige Serum mit dem "Buffet" und abends zusätzlich auch mit Niacinamid 10%+HA. Von allen Seren nur eine ganz kleine Menge, da sie sonst leicht anfangen zu krümeln und sehr schnell leer werden. Die Konsistenz ist recht dickflüssig, was für einige ein Problem darstellt, mich aber nicht wirklich stört. Es soll niedrig-, mittel- und hochmolekulare Hyaluronsäure und B5 (Panthenol) enthalten sein, was die oberflächliche wie aber auch die tiefgründige (niedrige Moleküle können die Haut besser penetrieren und sorgen deshalb für Feuchtigkeit in der Dermis) Hydration bewirkt. Ich bin mit dem Serum sehr zufrieden, würde aber auch ganz gerne mal das Hyaluronsäure-Serum von NIOD ausprobieren, welches deutlich wässriger sein soll. Wäre spannend zu sehen, ob der Preisunterschied sich auch abseits der Konsistenz bemerkbar macht. Von mir auf jeden Fall eine Empfehlung, bei dem Preis und in Kombination mit ein paar anderen Seren, kann man nichts falsch machen!

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Hylamide Booster Low-Molecular HA

Preis: 22€ für 30ml

pH-Wert: 6-7

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Hydrolyzed Yeast Extract, Pentylene Glycol, Tamarindus Indica Seed Gum, Sodium Hyaluronate Crosspolymer, Hydrolyzed Sodium Hyaluronate, Sodium Hyaluronate, Tremella Fuciformis Sporocarp Extract, Ahnfeltia Concinna Extract, Lecithin, Glycerin, Betaine, Polyacrylate Crosspolymer-6, Cetyl Hydroxyethylcellulose, Polyglucuronic Acid, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, PPG-26-Buteth-26, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Caprylyl Glycol, Hexylene Glycol, Ethylhexylglycerin, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung: Wenige Tropfen aus der Pipette entnehmen, morgens- und/oder abends nach der Reinigung und vor okklusiven Pflegeprodukten (Öle/Creme's) auftragen

Textur/Konsistenz: Gel, Wasserbasis

Eigene Erfahrungen: Da ich von vielen gehört und gelesen habe, dass das etwas teurere Hyaluronsäure-Serum von Hylamide (auch von DECIEM, die Marke zwischen The Ordinary und NIOD, die als mittlere Preisklasse eingestuft werden kann) im Bezug auf die Konsistenz und die Wirkung besser sein soll, als das von The Ordinary, kam ich um einen Kauf nicht herum. Ich kann bestätigen, dass die Konsistenz angenehmer ist, sie ist irgendwie leichter, geliger, nicht so schwabbelig und fühlt sich an als wären die Inhaltsstoffe konzentrierter. Die oberflächliche Wirkung ist direkt nach dem Auftrag auch etwas sichtbarer (Plumping-Effekt, strahlende Haut), im Laufe des Tages erkenne ich aber, was die Durchfeuchtung der Haut angeht, keinen Unterschied. Das rechtfertigt meiner Meinung nach deshalb noch nicht die 15€ Preisunterschied. Klar, wer drauf aus ist, ein schöneres Erlebnis in seiner Hautpflegeroutine zu schaffen und es sich leisten kann, der wird mit dem Serum von Hylamide und sicher auch mit dem von NIOD deutlich zufriedener sein; mir ist der Unterschied aber nicht signifikant genug. Ich genieße jetzt also einfach noch das letzte Fläschchen und steige dann komplett auf The Ordinary um.

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"Buffet"

Preis: 14,80€ für 30ml

pH-Wert: 4,5-5,5

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Glycerin, Lactococcus Ferment Lysate, Acetyl Hexapeptide-8, Pentapeptide-18, Palmitoyl Tripeptide-1, Palmitoyl Tetrapeptide-7, Palmitoyl Tripeptide-38, Dipeptide Diaminobutyroyl Benzylamide Diacetate, Acetylarginyltryptophyl Diphenylglycine, Sodium Hyaluronate Crosspolymer, Sodium Hyaluronate, Allantoin, Glycine, Alanine, Serine, Valine, Isoleucine, Proline, Threonine, Histidine, Phenylalanine, Arginine, Aspartic Acid, Trehalose, Fructose, Glucose, Maltose, Urea, Sodium PCA, PCA, Sodium Lactate, Citric Acid, Hydroxypropyl Cyclodextrin, Sodium Chloride, Sodium Hydroxide, Butylene Glycol, Pentylene Glycol, Acacia Senegal Gum, Xanthan Gum, Carbomer, Polysorbate 20, PPG-26-Buteth-26, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Ethoxydiglycol, Sodium Benzoate, Caprylyl Glycol, Ethylhexylglycerin, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung: Eine kleine Menge morgens und/oder abends auf das Gesicht auftragen. Nach der Reinigung und dem Toner, zusammen mit wasserbasierten Produkten und vor Creme's und Öl.

Textur/Konsistenz: Gel

Eigene Erfahrungen: Hach, mein absoluter Liebling! Wenn ich jemandem etwas empfehlen würde, dann dieses Produkt! Es besteht aus einem schönen Mix feuchtigkeitsspendender (Glycerin, Hyaluronsäure, Urea, Allantoin) und "haustraffender" (Peptide sollen die Kollagensynthese anregen, wodurch die Haut straffer, plumper und aufgepolstert wirkt) Inhaltsstoffe, ist unkompliziert, hat eine angenehm leichte und nicht klebrige Konsistenz, ist duftstofffrei und silikonfrei formuliert, auf Wasserbasis UND für das, was es kann unfassbar günstig! Für jemanden, der sich grad eine Hautpflegeroutine aufbauen möchte, aber auch für Hautpflegejunkies, denen andere Seren auf Dauer zu teuer sind, eine absolute Empfehlung!

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Matrixyl 10% + HA

Preis: 11,50€ für 30ml

pH-Wert: 5-6

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Glycerin, Butylene Glycol, Palmitoyl Tripeptide-1, Palmitoyl Tetrapeptide-7, Palmitoyl Tripeptide-38, Sodium Hyaluronate, Hydroxypropyl Cyclodextrin, PPG-26-Buteth-26, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Polyacrylate Crosspolymer-6, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Carbomer, Polysorbate 20, Ethoxydiglycol, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung: Eine kleine Menge morgens und/oder abends auf das Gesicht auftragen. Nach der Reinigung und dem Toner, zusammen mit wasserbasierten Produkten und vor Creme's und Öl.

Textur/Konsistenz: Gel, Wasserbasis

Eigene Erfahrungen:
Also, an sich ist es ein schönes Produkt mit guten Inhaltsstoffen, es ist duftstoff-, alkohol- und silikonfrei und hat eine schöne Textur, es gibt jedoch ein Aber: Ich finde es tatsächlich ein bisschen überflüssig, da das eben besprochene Produkt "Buffet" auch das hier im Fokus stehende Matrixyl (eine Peptidzusammensetzung: "Das Peptid in Matrixyl 3000 entspricht Palmitoyl-Pentapeptid 35 und das Peptid in Matrixyl Synthe'6 entspricht Palmitoyl Tripeptid-38.") und die Hyaluronsäure enthält, jedoch darüber hinaus noch andere feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe. Somit kann man mit "Buffet" direkt einen Allrounder in seine Hautpflege aufnehmen, anstatt das Matrixyl noch mit etwas anderem mixen zu müssen.

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Niacinamide 10% + Zinc 1%

Preis: 5,90€ für 30ml

pH-Wert: 5,5-6,5

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Niacinamide, Pentylene Glycol, Zinc PCA, Tamarindus Indica Seed Gum, Xanthan Gum, Isoceteth-20, Ethoxydiglycol, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung: Eine kleine Menge morgens und/oder abends auf das Gesicht auftragen. Nach der Reinigung und dem Toner, zusammen mit wasserbasierten Produkten und vor Creme's und Öl. Achtung: Es wird empfohlen Niacinamide nicht in Kombination mit Vitamin C zu benutzen. Kombiniert man sie wird das Niacinamid durch die unterschiedlichen pH-Bereiche, in denen diese Inhaltsstoffe wirksam sind, zu Niacin, was zu kurzweiligen Hautrötungen "skin flushing" führen kann, sonst aber soweit ich gelesen habe, keine negativen Auswirkungen auf die Haut hat. Wenn ich sie gleichzeitig in einer Routine benutze, lege ich trotzdem immer eine Wartezeit von etwa 10 Minuten ein. Hier ein sehr interessanter Artikel zu dem Thema.

Textur/Konsistenz: Gel, Wasserbasis

Eigene Erfahrungen: Anfangs habe ich Niacinamid als Wirkstoff nicht wirklich viel Beachtung geschenkt, ihn tatsächlich komplett unterschätzt, weil ich nicht wirklich wusste, was genau ich von ihm erwarten kann. Das Serum von The Ordinary war zwar in meiner allerersten Bestellung dabei, weil ich schon mitbekommen hatte, dass Niacinamid irgendwie gut für die Haut ist, habe es aber nur unregelmäßig benutzt und die Veränderungen in meiner Haut nie wirklich darauf zurückgeführt. Mal abgesehen davon, finde ich es eh schwer nur einem Produkt eine Verbesserung meiner Haut zuzuschreiben, außer -meiner Meinung nach- AHA-Peelings, die haben einen sehr eindeutigen und sofortigen Effekt. Vor gut drei Monaten habe ich dann erst so richtig gemerkt, was ich mir entgehen lasse, wenn ich Niacinamid nicht in meine Routine aufnehme. Niacinamid regt die Produktion von Ceramiden und indirekt die Kollagensynthese an, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ, verhindert die Entstehung von Pigmentflecken und hilft somit in vielerlei Hinsicht sowohl trockener, empfindlicher Haut, als auch zu Unreinheiten neigender Haut. Ein Alleskönner also, wenn man so will und für viele schon längst ein nicht mehr wegzudenkender Inhaltsstoff ihrer Routine. Auf magi-mania.de (auch Magi's YouTube Channel ist sehr empfehlenswert) hat Gastautorin Agata einen ganz tollen, informativen Beitrag zu Niacinamiden geschrieben und mir unter anderem dadurch die Augen geöffnet.

Meine Erfahrungen sind allerdings nicht so beeindruckend wie die Studien und der Hype um diesen Inhaltsstoff. Das liegt einfach daran, dass ich keine direkte Verbindung zwischen dem Produkt und einer Verbesserung meiner Haut feststellen konnte. Sie sieht, bis auf diese beschissene ganz doofe hormonelle Akne im Kinnbereich, sehr gut aus, aber es ist eben immer ein Hand-in-Hand mit anderen Inhaltsstoffen und doch weniger nur ein Produkt, das den auschlaggebenden Effekt bringt. Ich werde Niacinamide weiterhin in meine Routine integrieren, vielleicht mal - einfach zum Vergleich Highend vs. Günstig- den Booster von Paula's Choice ausprobieren, einfach weil die Wissenschaft und die ganzen Erfahrungsberichte für sich sprechen. Und vielleicht mache ich auch mal den Test und lasse es komplett weg, um zu sehen, ob sich etwas zum Negativen verändert. Da halte ich euch auf dem Laufenden!

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Alpha Arbutin 2% + HA

Preis: 8,90€ für 30ml

pH-Wert: 4,85-4,90

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Alpha-Arbutin, Polyacrylate Crosspolymer-6, Hydrolyzed Sodium Hyaluronate, Propanediol, PPG-26-Buteth-26, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Lactic Acid, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Ethoxydiglycol, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung:
Morgens und/oder abends nach der Reinigung und dem Toner entweder auf das gesamte Gesicht oder als Spot Treatment punktuell auf das Gesicht auftragen. Mit wasserbasierten Produkten kombinieren und vor Ölen und Cremes auftragen.

Textur/Konsistenz: Gelig, klebrig

Was ist Alpha Arbutin überhaupt? Alpha Arbutin wird in der Kosmetik als "Bleichmittel" eingesetzt, um die Haut aufzuhellen. Es ist ein nachgewiesen wirksamer Inhaltsstoff und bei einer 2%igen Lösung sehr effektiv (Quelle). Hormonelle Hyperpigmentierung, Sonnen-/Altersflecken, Sommersprossen, Melasma - Das durch den topischen Auftrag von Alpha Arbutin und die darauf folgende Spaltung entstehende Hydrochinon hemmt die Melaninsynthese in den Hautzellen und sorgt so dafür, dass die Haut durch das fehlende Melanin heller erscheint und die eben genannten "unerwünschten" Arten der Hyperpigmentierung "verblassen" (tolle, verständliche Beiträge auf eattraincare und Der blasse Schimmer nachzulesen).

Eigene Erfahrungen: Ich habe das gelartige Serum nicht auf dem ganzen Gesicht sondern nur punktuell auf die Stellen, die ich bearbeiten wollte, aufgetragen und bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich was gebracht hat. Ich habe es circa 3 Monate lang täglich verwendet und konnte bei einem Mandelgroßen Sunspot und ein paar fiesen Pickelmalen eine Verbesserung feststellen, genauer gesagt ein Verschwinden, allerdings kann das auch durch die nicht mehr so starke Sonneneinstrahlung und normale Zellerneuerung gekommen sein. Besonders Hyperpigmentierung, die durch das Aussetzen von extremer Sonneneinstrahlung verursacht wird, wie in meinem Fall im Urlaub, geht bei mir, sobald ich den Körper nicht mehr täglich brutzeln lasse, recht schnell wieder weg, auch ohne dass ich besondere Produkte benutze. Also kann ich um ehrlich zu sein, nicht wirklich zu 100% sagen, dass es an dem Alpha Arbutin gelegen hat. Auch würde ich nicht so weit gehen, zu sagen, dass jemand, der schon seit Jahren Melasma hat, durch Alpha Arbutin/Hydrochinon ein gleichmäßiges Hautbild erreichen kann. Ich glaube einfach nicht, dass das wirklich möglich ist. Es ist trotzdem einen Versuch wert und ganz besonders bei dem Preis, aber ich möchte da niemandem falsche Hoffnungen machen. Was ihr aber auf jeden Fall und wirklich täglich benutzen solltet, ist eine Sonnenschutzcreme, die einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 hat! Nicht nur Hautkrebs sondern auch vorzeitige Hautalterung und Hyperpigmentierung können dadurch verhindert werden.

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Retinol 0,2% in Squalane

Preis: 5,30€ für 30ml

Inhaltsstoffe: Squalane, Caprylic/Capric Triglyceride, Retinol, Solanum Lycopersicum (Tomato) Fruit Extract, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, BHT

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone

Anwendung: Eine kleine Menge abends auf das Gesicht auftragen. Nach wasserbasierten Seren, jedoch vor Cremes, nicht mit anderen Retinolprodukten verwenden. Retinol nicht während der Schwangerschaft verwenden.

Textur/Konsistenz: Leichtes, dünnflüssiges Öl

Eigene Erfahrungen: Hach ja, jetzt wird's spannend. Retinol ist ja DER erwiesenermaßen wirkungsvollste Anti-Aging Wirkstoff überhaupt. Und um das einmal vorwegzunehmen: JA ich weiß, mit 24 braucht meine Haut Retinol noch nicht. Trotzdem bin ich neugierig und wenn alle davon reden, dann will ich das auch haben. Wer sich jetzt fragt, welche Eigenschaften und Wirkungen Retinol eigentlich so besonders machen, der sollte sich unbedingt zuerst diesen und dann vielleicht noch diesen Beitrag auf dem Blog vom Konsumkaiser durchlesen.

Kurz und knackig: Retinoide ist der Überbegriff für alle Retinolvarianten, Retinol dagegen ist im Prinzip die reine Form von Vitamin A und wird in der Haut enzymatisch in Retinaldehyd und schließlich zu Vitamin-A-Säure (Retinsäure) umgewandelt, welche der eigentlichte Hero ist, denn erst sie ist in der Lage die Bindegewebszellen anzuregen, "sich zu reparieren" und neue und gesunde Zellen zu produzieren, den Abbau von Kollagen zu verhindern und gleichzeitig die Kollagenproduktion anzuregen. Das bedeutet die Reduzierung von Falten, Sonnenschäden, allgemein vorzeitiger Hautalterung und positive Effekte bei Akne. Ganz schön cool, allerdings solltet ihr keinen Soforteffekt erwarten. Retinol wirkt langsam, dazu kommt der 4-wöchige Lebenszyklus der Haut, auch ein entscheidener Zeitfaktor. Tja, und dann ist da noch die Sache mit den "Nebenwirkungen". Irritationen wie zum Beispiel Schuppungen, Trockenheit und Rötungen sind zu Beginn der Anwendungszeit bekannt und berüchtigt. Die einen vertragen es besser, haben kaum Probleme, die anderen quasi gar nicht und haben richtig zu kämpfen, um die erste Verschlechterungsphase zu überstehen. Anfänger sollten daher unbedingt klein anfangen und ihre Haut langsam an Retinol gewöhnen (anfangs 0,1% und dann langsam steigern bis 1%, alles darüber ist meines Wissens nach verschreibungspflichtig). Eine Studie zur Effektivität von Retinol findet ihr hier.

Aus dem Grund hatte ich tatsächlich richtig Schiss vor Retinol und wollte erstmal ganz kleine Brötchen backen. Mein erstes Produkt mit Retinol war dann die Intensive Repair Creme von Paula's Choice, die süße 0,01% Retinol enthält. Quasi nichts. Da habe ich auch nichts vom Retinol gemerkt, wollte mich dann steigern, aber nicht direkt so viel Geld ausgeben, aus Angst davor, dass ich es dann nicht vertrage und nicht benutzen kann. Deshalb, wer hätt's geahnt, The Ordinary. Als erstes habe ich das Advanced Retinoid 2%, welches mit einer verkapselten Form von Retinol und einem Retinol-Ester formuliert ist, benutzt (siehe weiter unten in der Review) und dann dieses mit 0,2% Retinol. Ich muss auch sagen, dass ich mit den 0,2% Retinol gut klarkomme, es auch mehrere Tage am Stück gut benutzen kann, ohne wirklich heftige Irritationen zu erleiden. Etwas gerötet und leicht trocken ist meine Haut dann, aber nichts, was wirklich schlimm wäre. Durch das Squalane ist es eine relativ ölige, fast schon fettige Angelegenheit und für mich, selbst mit eher trockener Haut, ein bisschen zu viel des Guten. Aber in der Abendroutine unter einer Nachtcreme ist es dann halb so schlimm. Anfangs habe ich dem Produkt die positive Entwicklung meiner Akne im Kinnbereich zugeschrieben, aber nee, die kam dann volle Lotte wieder zurück. Aktuell ist sie wieder sehr gut am abklingen und das liegt, meiner Meinung nach, an einem Produkt mit Salicylsäure, das ich eigentlich schon aufgrund der Inhaltsstoffe (Lavendelextract, Camphor) verbannt hatte, jetzt aber wieder benutze und für gut gegen Pickel befinde. Naja, also um auf den Punkt zu kommen: So richtig den Unterschied konnte ich noch nicht feststellen, aber ich habe eben auch einfach noch nicht die Haut, an der man signifikante Unterschiede feststellen könnte. Ich werde es in meiner Routine lassen, ca. 2 mal die Woche anwenden und dann einfach ganz langsam über die Jahre die Konzentration steigern, so dass ich die hohen Konzentrationen irgendwann ganz locker vertrage und ich dann mit 40 aussehe wie 30 und mit 50 so wie 35. So viel zur Theorie 😉

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Granactive Retinoid 2% Emulsion (Advanced Retinoid 2%)

Preis: 9,80€ für 30ml

pH-Wert: 5-6

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Glycerin, Ethyl Linoleate, Propanediol, Caprylic/Capric Triglyceride, Dimethyl Isosorbide, Cetearyl Isononanoate, Bisabolol, Hydroxypinacolone Retinoate, Retinol, Tasmannia Lanceolata Fruit/Leaf Extract, Inulin Lauryl Carbamate, Glyceryl Stearate, Ceteareth-12, Ceteareth-20, Cetearyl Alcohol, Carrageenan, Xanthan gum, Acacia Senegal Gum, Cetyl Palmitate, Sucrose Laurate, Polysorbate 20, Isoceteth-20, Behentrimonium Chloride, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Disodium EDTA, Dehydroacetic Acid, Benzoic Acid, Ethylhexylglycerin, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone, Öle

Anwendung: Eine kleine Menge abends auf das Gesicht auftragen. Nach wasserbasierten Seren und vor Cremes und schwereren Treatments. Nicht mit anderen Retinolprodukten kombinieren. Retinol nicht während der Schwangerschaft verwenden.

Textur/Konsistenz: milchige Lotion, flüssig

Eigene Erfahrungen: Also wie eben schon erwähnt bin ich ein absoluter Retinol-Neuling. Meine einzigen Produkte mit Retinol waren und sind die Nachtcremes von Paula's Choice (Intensive Repair Creme und Barrier Repair Moisturizer), die allerdings nur 0,01% Retinol enthalten und somit eigentlich.. nichts. Deshalb wollte ich zu Anfang erstmal etwas leichtes, mit verkapseltem Retinol, das die Wirkung aber auch die Nebenwirkungen abschwächt und habe mich deshalb an dieses Schätzchen hier getraut. Das "Next Generation"-Retinol verspricht ohne die typischen Nebenwirkungen auszukommen, total verträglich und trotzdem wirkungsvoll zu sein. Und das kann ich so tatsächlich auch bestätigen. Ich kann mir nicht erklären, woran es liegt, aber ich wache nach der abendlichen Anwendung mit plumper, glatter, ebenmäßiger und einfach total frisch aussehender Haut auf. Wie in der vorangehenden Review verlinke ich euch einen Beitrag vom Konsumkaiser über genau dieses Produkt. Er hat eindeutig viel, viel mehr Retinol-Erfahrung als ich und konnte keinen sichtbaren Unterschied erkennen. Die Lotion ist irgendwie milchig, flüssig und geruchslos. Beautypedia (Paula Begouns Sammelsurium an Hautpflege-Reviews basierend auf ihren Vorstellungen guter Hautpflege) zeigt das Problem von einem körnigen ("grainy") Gefühl während des Auftrags auf, was ich aber absolut nicht bestätigen kann, eher ganz im Gegenteil! Sehr angenehm auf der Haut, zieht recht gut ein und verträgt sich wunderbar mit anderen Seren. Trotz der sehr überschaubaren beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe (ganze zwei: Glycerin und Bisabolbol), fühlt diese Lotion sich sehr pflegend an. Ich mag sie sehr und werde sie definitiv weiter benutzen. Wer sich also auch mal an Retinol wagen möchte, aber, wie ich, ein kleiner Angsthase ist, der kann sich ohne weiteres an diese Lotion trauen und sich dann langsam steigern.

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Vitamin C Suspension 23% + HA Spheres 2%

Preis: 5,80€ für 30ml

Inhaltsstoffe: Ascorbic Acid, Squalane, Isodecyl Neopentanoate, Isononyl Isononanoate, Coconut Alkanes, Ethylene/Propylene/Styrene Copolymer, Ethylhexyl Palmitate, Silica Dimethyl Silylate, Sodium Hyaluronate, Glucomannan, Coco-Caprylate/Caprate, Butylene/Ethylene/Styrene Copolymer, Acrylates/Ethylhexyl Acrylate Crosspolymer, Trihydroxystearin, BHT

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone, Wasser, Öl (außer Squalane)

Anwendung: Morgens oder abends eine kleine Menge der Suspension auf die Haut auftragen. Ich würde empfehlen, sie mit etwas Öl (Hagebuttenkernöl o.Ä.) oder einer wasserbasierten Creme zu vermengen, da sich so der Auftrag erleichtert und die körnige Textur verschönert wird.

Textur/Konsistenz: "gritty", körnig, flüssig, Lotion

Was kann Vitamin C überhaupt? Ascorbinsäure (Vitamin C) erlangte in der Hautpflege aus mehreren Gründen seine Daseinsberechtigung:

1. Ascorbinsäure ist ein wirksames Antioxidans, das freie Radikale unschädlich macht, photoprotektiv (Schutz vor UV-Strahlen und deren Folgen) wirkt und die Produktion von Melanin verlangsamt, was dunklen Flecken und „Photo-Aging“ vorbeugt und sie verblassen lässt (Quelle)

2. Ascorbinsäure stellt ein wichtiges Coenzym für ein Enzymkomplex, welches bei der Biosynthese des Proteins Kollagen benötigt wird und führt somit dazu, dass die Kollagensynthese „angekurbelt“ wird, wenn das hauteigene Vitamin C im Alter abnimmt und führt entsprechend zu prallerer Haut.

Vitamin C ist also und rum um toller Inhaltsstoff, wäre da nicht diese Sache mit der Instabilität. Der Wirkstoff Vitamin C ist in seiner reinen Form ein Pulver, L-Ascorbinsäure-Pulver. Dieses Pulver wird meist in einer Kombination mit Wasser verarbeitet/gelöst, da es den Auftrag für den Konsumenten deutlich angenehmer macht - wer will schon Produkte, die sich auf der Haut scheiße anfühlen, unangenehm in ihrer Textur sind und an Schleifpapier erinnern? Richtig, eigentlich niemand. Das Problem dabei ist allerdings, dass Ascorbinsäure in Kombination mit Wasser emfpindlich gegen Sauerstoff und hitzelabil ist, was meist dazu führt, dass die Produkte (besonders wenn sie nicht luft- und lichtundurchlässige verpackt sind) schnell oxidieren und somit nutzlos werden. Dazu kommt, dass ein wasserbasiertes Produkt mit reinem Vitamin C einen streng sauren pH-Wert aufweisen muss, um zu wirken und um anfängliche Stabilität zu garantieren. Und auch das kann zum Problem werden. The Ordinary war also so gewitzt und hat, im Hinblick darauf, dass viele Hautpflegejunkies eine unangenehme, aber dafür stabile Variante eines Vitamin C Präparates sehr wohl in ihre Routine aufnehmen würden, genau das entwickelt: eine hammerhochdosierte, wasser-und silikonfreie, stabile Vitamin C Bombe! Kein Rumärgern mit falschen pH-Werten oder oxidierten Produkten mehr! Und 23% Ascorbinsäure sind halt echt heftig! Ab einer Dosierung von 10% zeigt Ascorbinsäure die beste Wirkung und somit kann man sich ja denken, wie es bei 23% dann aussieht. Entsprechend kann ich jedem Neuling auch nur empfehlen, es mit Vitamin C erstmal langsam anzugehen, zum Beispiel mit stabilen Derivaten, die weniger Irritationspotential aufweisen (auch von The Ordinary: Magnesium Ascorbyl Phosphate 10%), oder weniger Hochprozentigem wie zum Beispiel dem Clinique Fresh Pressed Daily Booster mit 10% Ascorbinsäure, dessen Aktivierung man quasi durch Knopfdruck selbst bestimmen kann.

Eigene Erfahrungen: Nun mal zu meinen Erfahrungen: Die Textur ist wirklich alles andere als schön. Es ist eine milchig, flüssige Suspension, die sich auf der Haut sehr sandig und kratzig anfühlt, eben etwas wie Schleifpapier, und noch dazu durch das enthaltene Squalane einen etwas speckigen, öligen Touch hinterlässt. Anfangs habe ich es nur abends benutzt und dann mit noch etwas Hagebuttenkernöl oder dem Natural Moisturizing Factors gemischt, um den Auftrag etwas weniger kratzbürstig zu gestalten, aber mittlerweile habe ich mich an die relativ kurzweilige unangenehme Phase gewöhnt, sodass ich auch ohne andere Produkte auskomme. Und tatsächlich benutze ich die Suspension nun auch tagsüber und warte dann etwas, bis ich zum nächsten Schritt (Tagescreme mit Sonnenschutz) übergehe. So hatte ich bis jetzt keine Probleme, kein Krümeln, Make up bzw. Tinted Moisturizer verträgt sich gut damit und der leicht ölige "Film" ist nach der Tagescreme auch kaum noch präsent. Zur Wirkung muss ich sagen, dass ich ganz besonders nach der nächtlichen Anwendung morgens ein sehr ebenmäßiges, klares und - das bilde ich mir vielleicht auch nur ein - weniger pickliges Hautbild habe. Solltet ihr also schon etwas Erfahrung mit höherprozentiger Ascorbinsäure haben und kein Problem mit Hautpflege, die nicht schön aber wirkungsvoll ist, dann ist die Vitamin C Suspension von The Ordinary definitiv einen Versuch wert. Der Preis ist noch dazu wirklich unschlagbar! Und, was wahnsinnig interessant ist, The Ordinary bietet bald pures L-Ascorbinsäure Pulver an, welches man dann in seine bestehende Hautpflege integrieren und mischen kann. Super spannend!

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Vitamin C Suspension 30% in Silicone

Preis: 6,50€ für 30ml

Inhaltsstoffe: Dimethicone, Ascorbic Acid, Polysilicone-11, PEG-10 Dimethicone

Nicht enthalten: Alkohol, Wasser, Öle

Anwendung: Morgens und/oder abends nach wasserbasierten Produkten auftragen. Kann durch die hohe Konzentration etwas bitzeln. Falls diese Irritationen sehr stark sein sollten, lieber abwaschen oder die Menge verringern.

Textur/Konsistenz: Cremig, sehr (extrem!) silikonig

Eigene Erfahrungen: Was Vitamin C in der Hautpflege für eine Rolle spielt und warum die Abwesenheit von Wasser in einer Suspension sowohl Fluch als auch Segen ist, haben wir ja eben im Bezug auf die 23%ige Vitamin C Suspension schon geklärt. Mit der wasser- und silikonfreien Variante haben viele Probleme, denn dadurch dass das Ascorbinsäurepulver nicht aufgelöst wird, wird es auf der Haut als unangenehm, kratzig/stumpf/ Schleifpapierähnlich empfunden und von vielen aus der Routine verbannt. Mit diesem neueren Produkt hat The Ordinary einen Versuch gewagt, nicht nur die Stabilität der Ascorbinsäure zu bewahren, sondern gleichzeitig auch den Auftrag für den Konsumenten angenehmer zu gestalten. Die Lösung: Silikone. Wie man an den Inhaltsstoffen gut erkennen kann, besteht die Suspension nur aus drei verschiedenen Silikonen und, na klar, Ascorbinsäurepulver. Kurz und knackig und an sich auch eine gute Alternative, aber wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, bin ich kein wirklich großer Fan von übermäßig viel Silikon in der Hautpflege. Versteht mich nicht falsch, Silikone haben sehr gute okklusive Eigenschaften, sind nicht komedogen und an sich auch kein schlechter oder irritierender Inhaltsstoff, ich mag sie nur eben in meiner Hautpflege nicht so gern und wenn, dann eher nur als einen der letzten Schritte. Silikonbomben suggerieren mir immer eher das Bild von Schichten über Schichten, die zwar den Feuchtigkeitsverlust der Haut minimieren, aber gleichzeitig auch nicht zulassen, dass weitere Inhaltsstoffe in die Haut eindringen und wirken können. Witzigerweise sieht DECIEM das ähnlich, denn in der Beschreibung der Vitamin C Suspension 23% heißt es, ich zitiere:

"Alternative Produkte auf dem Markt bieten Suspensionen von Vitamin C in wasserfreien Rezepturen auf Silikon-Basis an, um das "pulvrige" Gefühl der Suspension zu vermeiden. Diese Rezepturen halten das Vitamin C zwar stabil, aber sie werden fast immer in einer schweren Silikon-Basis angeboten, die mit der effizienten Wirkung des gesamten Vitamin-C-Gehaltes der Haut interferiert (da Silikon Vitamin C umschließt). Unsere Formel vermeidet die Verwendung von Silikon und bietet umfassende und direkte Wirkung des gesamten Pulvergehaltes auf der Haut, welches die topische Verabreichung maximiert."

Schon komisch, dass sie dann kurze Zeit später trotzdem mit einer stabilen Vitamin C Silikonbombe auf den Markt kommen. Aber gut, da scheint die Nachfrage einfach zu groß gewesen zu sein, als dass man den potentiellen Umsatz hätte ignorieren können. In der Beschreibung dieser Silikonbombe heißt es dann weiter, ich zitiere:

"Our formula avoids the use of heavy silicones to offer better exposure to the Vitamin C content. However, please note that this formulation would still offer slightly less efficient exposure to Vitamin C than our silicone-free Vitamin C Suspension 23% + HA Spheres 2% formula. The additional Vitamin C content (30%) in this silicone base helps offset the slight impairment to dermal exposure. " Was soviel heißt wie: Wir wissen, dass Silikone die Effektivität einer topischen Vitamin C Verabreichung verringern, benutzen genau deshalb keine schweren Silikone und einen höheren prozentualen Anteil an Vitamin C um das auszugleichen. Hm.. okay.

Ähnliches auch bei den fünf AHA/BHA-Produkten von The Ordinary, die in ihrer Beschreibung alle einen Disclaimer beinhalten, der besagt, dass Alpha/Beta-Hydroxy-Acids zwar schnelle Resultate erzielen können, DECIEM aber grundsätzlich eher zu indirekten Formen von Peelings (zum Beispiel von NIOD, DECIEM's preisintensivster Marke) raten würde, um potentielle Irritationen zu vermeiden. Verrückte Marketingstrategie.

Okay, kommen wir zum Punkt. Ich habe dieses Produkt nur einmal benutzt, einmal und nie wieder. Ich wusste natürlich, was auf mich zukommt, dass ich quasi Silikon pur auf meine Haut schmieren werde, aber irgendwie hab ich es dann beim Auftrag erst so richtig realisiert und hab mich direkt innerlich dafür geohrfeigt, dass ich überhaupt auf die Idee kam, dem Ganzen eine Chance zu geben. Warum zur Hölle sollte ich meine Meinung über Silikonbomben plötzlich ändern, wenn mir sogar schon Primer wie der Benefit Porefessional zu silikonig sind?? Bei Primern erwartet man ja fast schon eine solche Textur und ich kann's trotzdem nicht ab. Wieso dann in der Hautpflege? Großer, großer Fehler. Mag ich so gar nicht! Aber wirklich nur weil ich einfach auf die Konsistenz und auf das Silikongefühl nicht stehe! Ansonsten konnte ich bei diesem einen Mal keine Irritation feststellen, aber auch keinen herausragend positiven Effekt. Entscheidet für euch selbst, ob die Suspension, was für euch sein könnte und bedenkt dabei natürlich, dass 30% Ascorbinsäure, auch wenn sie durch das enthaltene Silikon nicht ihre volle Potenz erreichen können, nicht ohne sind!

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Natural Moisturizing Factors + HA

Preis: 5,80€ für 30ml

pH-Wert: 6,5-7

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Caprylic/Capric Triglyceride, Cetyl Alcohol, Propanediol, Stearyl Alcohol, Glycerin, Sodium Hyaluronate, Arginine, Aspartic Acid, Glycine, Alanine, Serine, Valine, Isoleucine, Proline, Threonine, Histidine, Phenylalanine, Glucose, Maltose, Fructose, Trehalose, Sodium PCA, PCA, Sodium Lactate, Urea, Allantoin, Linoleic Acid, Oleic Acid, Phytosteryl Canola Glycerides, Palmitic Acid, Stearic Acid, Lecithin, Triolein, Tocopherol, Carbomer, Isoceteth-20, Polysorbate 60, Sodium Chloride, Citric Acid, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Pentylene Glycol, Triethanolamine, Sodium Hydroxide, Phenoxyethanol, Chlorphenesin

Nicht enthalten: Alkohol, Silikone, Öle

Anwendung: Als Tagescreme kombiniert mit einem Sonnenschutz oder als Nachtpflege benutzen. Handcreme geht auch 😉

Textur/Konsistenz: Creme

Eigene Erfahrungen: An sich handelt es sich hierbei um eine schöne, feuchtigkeitsspendende Creme, mir ist sie allerdings nicht besonders genug. Sie enthält Inhaltsstoffe, die auch in der Haut zu finden sind, wie zum Beispiel Aminosäuren, Fettsäuren, Urea, Gylcerin, Hyaluronsäure, Ceramide. Die natürliche Hautbarriere wird gestärkt und Feuchtigkeit zugeführt. Da ich aber schon tolle/bessere Tagescremes (mit Lichtschutzfaktor!) und eine Holy Grail-Nachtcreme (Paula's Choice Intensive Repair Creme, göttlich!) für mich gefunden habe, kommt die Natural Moisturizing Factors + HA bei mir nicht wirklich zum Einsatz. Wenn man aber auf der Suche nach einer günstigen, feuchtigkeitsspendenden Creme ist und bestenfalls schon separate Seren, Öle und einen Sonnenschutz für tagsüber besitzt, die der Haut noch etwas mehr Schutz und Pflege zuführen können, so ist man mit dieser Creme gut bedient. Ich benutze sie sehr gerne für meine Hände oder mein Dekoltée.

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IT'S A WRAP - whoop whoop! Vielen Dank für's Reinschauen und erzählt mir gerne, ob ihr schon Erfahrungen mit The Ordinary gemacht habt und wenn ja, welche 🙂

  • Reply
    cialis buy online
    16. März 2019 at 10:15

    I couldn’t resist commenting. Perfectly written!

  • Reply
    Sabrina
    8. März 2019 at 21:06

    Hey ich habe eine Frage ! Bin ganz neu auf diesem Gebiet unterwegs und habe mich erstmal an Lactic Acid 5% +HA herangewagt und sehr gut vertragen . Nun kamen noch mehrere Produkte dazu ☺️
    Unter anderem die Glycolic Acid 7% Toning Solution.Kann man beide Produkte zusammen verwenden? Also hintereinander ? Ganz liebe Grüße

    • Reply
      Sophie
      1. April 2019 at 18:27

      Hej Sabrina,
      entschuldige bitte meine späte Antwort, ich hoffe sie hilft dir trotzdem noch weiter!
      Also grundsätzlich würde ich vom Mischen solcher Produkte abraten, aber auch das Schichten bei säurehaltigen Produkten kann die Haut schnell mal überfordern und reizen.
      Dann lieber, wenn du das Gefühl hast, du verträgst AHA-Säuren gut, ein höher dosiertes All-in-One Kraftpaket, das gleichzeitig auch noch beruhigende und pflegende Inhaltsstoffe enthält, wie zum Beispiel das Advanced Smoothing Treatment mit 10% AHA von Paula’s Choice oder direkt die 30%ige Maske von The Ordinary, die dann alle paar Wochen richtig reinhaut.
      Das wäre jetzt so meine Empfehlung, hoffe das hilft dir weiter 🙂

      Liebste Grüße,
      Sophie

  • Reply
    Matthias
    7. Februar 2019 at 17:28

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Es war wirklich aufschlussreich! Liebe Grüße 🙂

  • Reply
    Christina
    10. Oktober 2018 at 9:49

    Liebe Sophie,

    vielen Dank für den ausführlichen Beitrag zu den The Ordinary Produkten. Ich habe leider mit hormoneller Akne zu kämpfen und hoffe nun, dass The Ordinary mir helfen kann. Ich habe mir nun folgende Produkte bestellt:
    Glycolic Acid 7% Toning Solution
    AHA 30% + BHA 2% Peeling Solution
    Salicylic Acid 2% Solution
    Niacinamide 10% + Zinc 1%
    Meine Haut ist sowohl fettig als auch trocken …
    Kannst du mir einen Rat geben wie und wann ich welches Produkt verwenden soll und welches Produkt ich mir eventuell noch bestellen sollte?

    Ich würde mich über eine Rückmeldung von dir freuen!

    Ganz liebe Grüße
    Christina

    • Reply
      Sophie
      1. April 2019 at 19:14

      Liebe Christina,

      entschuldige bitte vielmals, dass ich dir erst jetzt antworte – es war einiges los und ging drunter und drüber!
      Falls dein Anliegen noch aktuell ist, hier mal meine paar Gedanken dazu:

      Deine Produkteinkäufe sehen erst einmal sehr gut aus, auch zur „Bekämpfung“ von Unreinheiten, allerdings zähle ich da nicht wirklich hormonelle Akne mit rein, das ist nämlich nochmal ein ganz anderes Kaliber. Mit Salicylsäure und Niacinamiden kannst du aber wirklich nichts falsch machen oder verschlechtern, mit AHA-Säuren immer schön vorsichtig sein und nicht zu viel benutzen, damit du deine Haut nicht zusätzlich noch reizt oder überstrapazierst.
      Ich würde dir noch ein Produkt mit Retinol empfehlen, zum Beispiel die von Paula’s Choice (Retinol-Booster mit 1% oder das Clinical Retinol Treatment auch mit 1%), aber Vorsicht: ganz wenig benutzen, die Dosis nur langsam steigern und erstmal nur partiell an den zu behandelnden Stellen auftragen. Retinol in dieser Konzentration ist sehr wirksam und sollte nicht unterschätzt werden! Den Booster von PC habe ich allerdings sehr gut vertragen, das Clinical Treatment beschert mir jedoch auch heute noch nach der Anwendung trockene Stellen und wenn ich nicht aufpasse einen sogenannten „Retinolbrand“. Das legt sich aber auch wieder und danach erstrahlt die Haut im neuen Glanz.
      Grundsätzlich achte auch darauf, dass du deine Haut nicht mit zu vielen Wirkstoffen behandelst und ihr auch die Zeit gibst, sich zu regenerieren, denn viel hilft nicht immer viel.
      Dafür könntest du Hautschutzbarriere-stärkende Pflege in Betracht ziehen, also Produkte die zB. Ceramide und Omega Fettsäuren enthalten.

      Nun zu deiner Frage:
      Ich hatte selbst, nachdem ich aufgehört habe, die Pille zu nehmen, mit hormoneller Akne zu kämpfen und muss gestehen, dass ich sehr verzweifelt war und nun mittlerweile wieder die Pille nehme. Ich hätte wahrscheinlich noch länger (als ein Jahr) abwarten sollen, denn immerhin braucht der Körper auch etwas Zeit, um sich nach einer so langen Zeit der täglichen Hormonschleuder, umzugewöhnen, aber ich war einfach zu willensschwach und zu verwöhnt von meiner Haut wie sie mit Pille ausschaut.
      Also mir hat tatsächlich nichts wirklich eine langfristige Besserung gebracht. Einige Produkte waren vielversprechend, haben die Pickel schneller abheilen lassen, oder meinen Teint nicht mehr so fahl aussehen lassen, aber dann kam der nächste Schub und das Ganze ging von vorne los (damals habe ich kein hochdosiertes Retinol benutzt). Es ist also wirklich nicht so leicht und ich denke, dass du am besten einen Hautarzt konsultieren solltest. Der kann dir möglicherweise, wenn alles andere frei verkäufliche keine Besserung gebracht hat, auch noch andere Mittelchen verschreiben.
      Ansonsten wünsche ich dir alles, alles Gute und hoffe, dass ich dir vielleicht ein bisschen weiterhelfen konnte 🙂
      Liebste Grüße,
      Sophie

  • Reply
    Tramadol
    4. September 2018 at 7:15

    Excellent article. I absolutely appreciate this website.
    Keep writing!

  • Reply
    Sonja
    28. Mai 2018 at 9:35

    Liebe Sophie, ich habe erst jetzt Deinen wirklich sehr interessanten Bericht über die Produkte von „The Ordinary“ gelesen. Ich interessiere mich sehr für das Vitamin C Suspension 23% + HA Spheres 2% Produkt, da ich sehr an Sonnenschäden bzw Pigmentstörungen am Hals leide. Meinst Du, ich habe mit diesem Produkt eine Chance, die Haut etwas aufzuhellen? wie sind denn Deine Langzeiterfahrungen? viele Grüße Sonja

    • Reply
      Sophie
      30. Mai 2018 at 17:17

      Liebe Sonja,
      Ich freue mich sehr über dein Interesse an dem Beitrag und meiner Meinung. Das ist immer schön zu hören 🙂
      Zu deiner Frage: ich selber habe keine wirklich sichtbaren Sonnenschäden, also „Sunspots“, und kann dir deshalb dahingehend nicht wirklich helfen, aber meine Pickelmale gehen mit dem VitC 23% deutlich schneller weg, und auch das Hautbild wird bei mir ebenmäßiger, wenn ich es nachts großflächig anwende. Pigmentstörungen sind auch nochmal eine andere Geschichte, da würde ich mal deinen Hautarzt drauf schauen lassen. Ob Ascorbinsäure da so viel ausrichten kann, bezweifle ich. Ich würde dir aber auf jeden Fall empfehlen, immer einen Sonnenschutz zu tragen, um Sonnenschäden vorzubeugen.
      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
      Liebe Grüße, Sophie

  • Reply
    Marina
    20. November 2017 at 23:33

    Hi Sophie,

    dein Beitrag hat mich gestern darin bestärkt einige Produkte mal zu bestellen und auszutesten. Vielen Dank dass du dein Wissen und die Erfahrung hier so verständlich und informativ teilst. Ich habe jedoch noch eine Frage.
    Kannst du eine Creme mit Sonnenschutz Faktor empfehlen?

    Danke & liebe Grüße,
    Marina

    • Reply
      Sophie
      21. November 2017 at 12:23

      Liebe Marina,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dass du dein Vertrauen in meinen Beitrag gesetzt hast. Das freut mich sehr und ich hoffe, du wirst viel Freude an den Produkten von The Ordinary haben!

      Die besten Tagescremes mit Lichtschutzfaktor für mich sind die von Paula’s Choice. Die Marke hat eine sehr breite Produktpalette, wodurch eigentlich alle Hautbedürfnisse bedient werden
      können, super Inhaltsstoffe, sowie Mini-Größen und Samples zum Ausprobieren. Ich bin wirklich sehr zufrieden! Vor allem mit der Resist- und der Calm-Reihe für trockene Haut.
      PizBuin hat auch tolle Sonnenschutzprodukte, allerdings sind die eher alleinstehender Sonnenschutz und weniger eine Kombi aus pflegender Creme und LSF.
      Hm.. ansonsten habe ich auch kaum andere Tagescremes mit LSF ausprobiert, durch Empfehlungen von anderen würde ich aber vorschlagen, dass du dir die Cremes von Bioderma mal anschaust, die sollen sehr gut sein 🙂

      Hab noch einen schönen Tag und ganz liebe Grüße,
      Sophie

  • Reply
    Pia
    16. November 2017 at 10:15

    Liebe Sophie, jetzt sehe ich Deine Meinung zu dem umformulierten Vitamin C Serum. Zunächst einmal: Well spotted! The Ordinary ist, wie jede andere Kosmetikmarke, in erster Linie auf Gewinn hin ausgerichtet. Wenn die Formulierung nicht stimmt, sind die bösen Silikone plötzlich ganz okay… 🙂 Dimethicon ist aber kein Okklusivum. Auch gibt es bislang keine mir bekannten Studien, die die Wirksamkeit von Ascorbinsäure in Silikonen glaubwürdig geprüft haben. Die Frage habe ich auch dem Paulas Choice Team gestellt. Die Antwort war klar: Nein, sie verfügen nicht über eine überzeugende Quelle hierzu. Meine Erfahrung mit dem PC Vitamin C ist eindeutig positiv. Auf das Serum von TO (30%) bin ich sehr gespannt. Ich mag Silikone und trage solche Produkte immer auf angefeuchtete Haut auf.
    Der obige Bericht ist prima! Danke dafür! 🙂
    Liebste Grüße
    Pia

    • Reply
      Sophie
      16. November 2017 at 20:48

      Liebe Pia, wie schon gesagt: Danke für deine lieben Kommentare – yay du bist die Erste 🙂
      Ich habe grad mal ein bisschen gegooglet, da ich immer dachte, dass Silikone in der Hautpflege grundsätzlich okklusiv wirken, aber nun habe ich gelesen, dass Dimethicone eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aufweist. Ist es das, was du meinst? Da würde mich dein Wissen sehr interessieren!
      Im Großen und Ganzen bin ich leider einfach kein großer Fan von dem Gefühl, das Produkte, die sehr viel Silikon enthalten, auf meiner Haut hinterlassen (auch das PC Resist Super AOX Serum mag ich aufgrund der Konsistenz nicht mehr soo gerne, da finde ich das AOX light viel schöner). Aber da ich es jetzt ja eh zuhause habe, werde ich die Taktik mit der angefeuchteten Haut mal ausprobieren!
      Ganz liebe Grüße, Sophie

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